Das kennst du sicher auch: Es gibt Begriffe, die fliegen einem plötzlich geradezu inflationär um die Ohren. Von A wie Achtsamkeit über M wie Meditation, weiter zu N wie Nachhaltigkeit hin zu Z wie… keine Ahnung. Dazwischen platziert sich gerne noch Höheres Selbst, Bewusstsein, erweiterte Wahrnehmungsfähigkeit, usw. Ließe sich mal wieder beliebig fortsetzen, diese Reihe. Klar ist, in nullkommanix müssen diese Begriffe so häufig wie möglich in jedem Trendgeschreibsel platziert, in jedem Post erwähnt und als Keyword hinterlegt sein, sonst droht… weg vom Fenster…

Gar nicht so einfach also, sich ernsthaft, seriös und wahrhaftig damit auseinanderzusetzen. Mir geht es derzeit so mit dem Begriff Höheres Selbst. Nicht, dass das jetzt ein Neuankömmling in meinem Wortschatz wäre. Ich frage mich nur, verstehen denn darunter alle dasselbe? Oder wird dieser Begriff schnell mal als New-Age-Gesäusel und hinübergerettet in die Esoterik-Szene gebrandmarkt und gar … belächelt?

Nun, das wäre fatal. Denn wir wissen aus uralten Mysterienschriften, aus Überlieferungen aller Kulturen weltweit, dass es diesen Begriff schon immer gegeben hat. Er existiert vermutlich seit es die Menschheit gibt. Alte Höhlenzeichnungen zeugen davon. Manchmal anders ausgedrückt wie z.B. als Uressenz der Seelen oder Seelenplan.

Auch was darunter verstanden wird, ist in allen Kulturen und Zeitaltern identisch: Es ist die Verbindung zur Urquelle der Liebe, zu dem Ort, aus dem unsere Seele hervorgeht. Im Leben zeigen sich die Qualitäten unseres Höheren Selbsts in Aspekten wie Offenheit, Mitgefühl, Neugier, Vertrauen, Klarheit, Kreativität, Verbundenheit, Mut, Stille, Wahrhaftigkeit, Authentizität. Und vor allem darin, ob und wie wir unseren Seelenplan gefunden haben und erfüllen! 

Die Frage dabei ist häufig, weshalb spüren wir die Seele und deren Aspekte oft so wenig – nämlich dort, wo wir sie spüren sollten, nämlich in unserem Körper? Weshalb sind wir oft so weit davon entfernt zu merken, was uns wirklich gut tut, was wir brauchen, wonach wir uns sehnen, was für uns vorgesehen ist?

Die Antwort geben uns viele kluge Menschen, die sich damit seit Jahrzehnten beschäftigen: Psychologen, Neurologen, Wissenschaftler der unterschiedlichsten Fachbereiche – alles seriöse Köpfe. Wir sind anscheinend getrennt von unserer Seele. Nehmen sie nicht mehr im Körper wahr. Sind verschmolzen mit einer profitorientierten und Materialismus-süchtigen Gesellschaftsform, die uns permanent vom Wesentlichen ablenkt. Die uns darin verhaften lässt, die Erwartungen im Außen zu erfüllen – weit weg von unserem Seelenplan. Gut. Kann man ja mal so stehen lassen.

Die viel wichtigere Frage ist jedoch, wie machen wir Seele und Körper wieder zu Einem? Da gibt es ganz wundervolle Möglichkeiten und Methoden. Eine davon ist, die Seele täglich einzuladen, sich mit dem Körper zu verbinden.

Die Inspiration für dich:
– Hülle dich in einen angenehmen Räucherduft wie Nähe, Mut zum Selbst, Rückzug & Stille, Palo Santo oder nimm Myrrhe, Guggul, Opoponax. Erhältlich bei www.labdanum.de
Lade mit deinen eigenen Worten deine Seele ein, sich mit deinem Körper zu verbinden. Heiße sie willkommen. Beispiel: „Meine Absicht ist es, dass sich meine Seele von Tag zu Tag mehr mit meinem Körper verbindet!“

Dies ist übrigens eine der besten Übungen für Gesundheit, Immunabwehr und Schutz. Darauf werde ich näher eingehen

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