Wie begrüßen wir uns eigentlich? Ist das wirklich bewußt und achtsam? Was beobachtest du, wenn sich Menschen begrüßen? Wie sie zueinander „Hallo“ sagen? Oder sich einen „Guten Tag“ wünschen? In letzter Zeit fällt mir das vermehrt auf: Ein hastiges Hallo, ein kaum merkliches Nicken mit Daumen nach oben als Antwort auf ein freundlich formuliertes „Hallo, wie gehts?“ Die stark schwäbisch angehauchte Begrüßung „Grüß Gott“ liegt im Sterben begriffen.Traut man sich fast nicht mehr aufgrund 2 massiven Befürchtungen: Outing als jemand, der Kirche noch toll findet trotz unsäglicher Skandale oder – fast noch schlimmer – der so grüßende Mensch sieht sich verbannt in die partriarchale Ecke. Dem gegenüber steht der in manchen Szenen verbreitete Gruß „Grüß Göttin“. Puhhh… auch falsch abgebogen, da friert’s mich ziemlich angesichts der Vermenschlichung einer spirituellen Quelle – was natürlich auch für das männlich Grüß Gott gilt. Ok… anderes Thema.   

Worauf ich hinaus will… angeregt duch ein Zitat, das mir diese Woche ins Auge gesprungen ist:
Wie begegnen wir uns eigentlich in der ersten Sekunde des Erkennens, des Wiedersehens, der Aufeinandertreffens? Wie nehmen wir den anderen wahr? Was zeigen wir dem Gegenüber von uns? Was wünschen wir ihm oder ihr? Wie nehmen wir unser Gegenüber in uns auf bei der Begrüßung?

Das erwähnte Zitat ist von Mahatma Gandhi. Er hat mit diesen Worten auf die Frage von Einstein geantwortet, was mit dem Gruß „Namaste“ gemeint sei:
Ich ehre den Platz in dir, in dem das gesamte Universum wohnt… Ich ehre den Platz in dir, wo, wenn du dort bist und auch ich dort bin, wir beide eins sind.“

Also, jetzt ehrlich, ist das nicht wunderbar??? Was, stell‘ dir das mal vor, was…, wenn genau diese Bedeutung in den 5 Buchstaben H A L L O inbegriffen wäre oder in der modernen Kurzform Hi? Wenn wir die Bedeutung von Namaste bei JEDEM Hallo innerlich spüren würden? Unsere Welt müüste doch explodieren vor Sympathie, Empathie, Zuneigung, Freundlichkeit und einer guten Schwingung untereinander. Wir würden unser Gegenüber anders wahrnehmen und wir würden anders wahrgenommen werden.

Wenn ich Abdo begegne, ein wunderbar liebenswerter Mensch aus Syrien, der in unserem Haus wohnt, dann legt er bei jeder Begrüßung die Hand auf sein Herz und neigt langsam den Kopf. Manchmal bekommen meine Mutter und ich sogar einen Kuss aufs Haupt und Jürgen, mein Mann, eine innig-herzliche Umarmung mitten auf der Straße. Eine Begegnung mit Abdo – und der Tag ist dein Freund!

Herrlich, oder? Und es ist soooo winzig, so minmimal, so wenig, womit wir uns positiv verströmen können. Es sind die kleinsten Alltäglichkeiten, die unser Leben verändern. Und DAS wäre doch wirklich mal ACHTSAM: Ein aufmerksames, bewusstes HALLO aus unserem Mund. Sekunden, die eine Begegnung vom ersten Moment an bereichern können.

Ich bin tief überzeugt, dass genau solche Mini-Momente ein wahrer positiver Stimmungsbooster in unserer Gesellschaft und in unserem alltäglichen Miteinander sein könnten. Ganz wichtig dabei – haben wir auch verlernt, zumindest viele …- dabei dem Gegenüber IN DIE AUGEN GUCKEN!!! 

So, und jetzt verrate ich dir noch, was du räuchern kannst, um dich dafür in die passende Energie zu hüllen:

Elfenzauber 🌟 Hab dich lieb 💞 Rosenweihrauch 🌹

Elfenzauber umhüllt dich gleich morgens, bevor du aus dem Haus gehst, mit einem betörenden Duft, so dass du wie von selbst in dein erstes HALLO all deine positiven Wünsche legen kannst. Hab dich lieb bringt dich tagsüber oder am Abend in eine aufgeräumte, liebevolle innere Haltung deinen Mitmenschen gegenüber. Und Rosenweihrauch, diese Duftexplosion, verbindet auf einzigartige Weise Gedanken und Gefühle, Verstand und Herz, Geist und Seele. Passt immer. Sollten wir definitiv öfter anwenden!

Meine Inspiration für dich heute:

– Lies nochmal die Bedeutung von Namaste.

– Versuche diese Bedeutung innerlich zu fühlen. Wie fühlt es sich an, etwas zu „ehren, zu würdigen, anzuerkennen“? Lass diese Haltung, dieses Zustand der Ehrung (nein, das ist nichts altmodisch-tugendhaft-verhocktes, das ist was, was wir viel mehr brauchen im Umgang miteinander!) in dir wachsen. FÜHLE EHREN und GEEHRT WERDEN in dir. 

– Und jetzt geh einen Schritt weiter. Mach die Augen zu. Stell dir vor, du begegnest jemand. Egal wem. Begrüße ihn vor deinem inneren Auge mit einem HALLO oder GUTEN TAG oder was du eben sonst sagst. Jetzt verbinde das mit dem Gedanken und Gefühl, den anderen zu ehren bzw. den Platz in ihm zu ehren, in dem das Universum wohnt und ihr euch begegnet.

Sehr schöne Mini-Morgen-Sequenz, bevor du rausgehst. Geht während dem Kaffee/Tee trinken. Echt, ist erprobt! 

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