Sich zu schützen ist ein Thema, das permanent beachtet werden möchte, sowohl körperlich wie auch seelisch. Unzählige Empfehlungen gibt es für einen möglichst lückenlosen Rundum-Schutz, ganz praktisch-pragmatische, viele logische und meditative, höchst komplizierte, auch zeitraubende, viele nicht alltagsintegrierbar, jedoch auch sehr schlichte und gerade in ihrer verblüffenden Schlichtheit so wirkungsvoll. Und jetzt wage ich es, auch noch damit zu kommen.

Ich verrate dir auch, weshalb: Sie vereinigt die besten, der oben erwähnten Eigenschaften für Empfehlungen und sie bringt uns wieder mit unserem Körper in Kontakt. Genau um den geht es ja in punkto Gesundheit, Immunsystem, Abwehrkräfte, etc. Aber haben wir mal versucht, mit ihm zu sprechen? Zu fragen, was er braucht? Wie es ihm wirklich geht in dem ganzen Tohuwabohu? Was, wenn unser Körper und unsere Organe tatsächlich ein Wesen wären, denen Seele und Geist innewohnt? Eine überaus interessante Vorstellung von der wir vielleicht annehmen, dass das doch klar ist und wir wissen. Sind ja lebendig, die Organe in uns… Die Frage ist nur, weshalb wir dieses Wissen dann so brachliegen lassen. Gut. Sei`s drum. Es geht ja jetzt um die Übung…

Also, stell` dir vor, dass dein Körper und deine Organe richtige Wesen sind, die du begrüßen kannst, mit denen du in Kontakt gehen kannst, nein, nicht bierernst, sondern einfach mal leicht und spielerisch. Das brauchen sie nämlich dringend, unsere Innereien, denn seit Moooonaten schauen wir in stirngerunzelter Sorge auf sie, immer bedacht auf das reibungslose Funktionieren, immer in Habacht-Stellung, um ja auch nicht die kleinste außerplanmäßige Regung zu verpassen.

Du kannst dich in Meditationshaltung hinsetzen (jedoch bitte nicht im Schneidersitz mit überkreuzten Beinen, sondern im Stuhl/Sessel, Hände locker auf den Oberschenkeln, Füße auf dem Boden), du kannst das auch überall zwischendrin mal machen, auf dem Bürostuhl, im Auto, in der Bahn.

Deine Inspiration

  • Sprich deine einzelnen Organe ganz bewusst an, nenne sie beim Namen: „Leber“ „Niere“ …
  • Begrüße sie: „Liebes Magenwesen, Darmwesen, Lungenwesen, ich begrüße dich. Wie geht es dir heute? Ich schenke dir ein freudiges Lächeln. Danke, dass du so zuverlässig Tag für Tag dein Bestes für mich gibst!“
  • Achte mal darauf, was du spürst, vielleicht kannst du eine Reaktion wahrnehmen, vielleicht verändert sich dein Körpergefühl oder deine Stimmung.
  • Wenn du merkst, dass es einem deiner Organe nicht gut geht, dann frage es, was es von dir braucht. Vielleicht ist es Hingabe, Zuversicht, Kraft, Stärke, noch mehr Dank, Aufmerksamkeit, eine warme Hand an der Stelle des Organs, gute Gedanken, ein Segen, ein Gebet, … 
  • Und wenn du dich wirklich nicht gut fühlst, dann sei dir bewusst, dass jetzt deine Organwesen deine gesamte Aufmerksamkeit benötigen. Und nicht mehr dein Job oder sonstwas, was grad im Außen wichtig erscheint. Es gibt keine Autorität, die dir sagt, dass du dann stark sein und trotzdem dein Bestes geben musst.
  • Gönn`es dir, dich dann einfach mal hängen zu lassen und… fang an, dich mit deinem Körper und deinen Organen zu unterhalten. Höchst spannend, was sich da so offenbaren kann. Auf jeden Fall überaus erhellend, um dich selbst besser kennenzulernen, dich selbst wirklich wahrzunehmen. 

Du kannst – wenn du diese Inspiration vertiefen und zeitlich ausdehnen möchtest – dabei räuchern. Begleite dich zum Beispiel mit der Räuchermischung Mitgefühl, Vertrauen oder Labdanum, Myrrhe, Vetiver. Erhältlich bei www.labdanum.de

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