Mein Aufmerker-Notizbuch hat Zuwachs bekommen!

Im Onlinekurs Die Kraft des Denkens hat Ralph Wilms im letzten Zoom (alle 6 Module gibt es als Aufzeichnung) mal wieder was losgelassen, was mich echt hat aufmerken lassen. Ich führe ein „Aufmerker“-Notizbuch. Kann ich nur empfehlen. Ich bin selber immer wieder überrascht, was mich überrascht, irritiert, reinhaut, umschmeißt, emporhebt, trägt, unbändige Freude und  tiefe Glückseligkeit beschert, mir Flügel verleiht uvm. So ein „Aufmerker“-Büchlein kann ich euch voll ans Herz legen. Hilft auch immer, wenn man meint, es könne einen nichts mehr irritieren, man ist mit allem durch, psychische Leerplatte, Karma erledigt, usw. Ein Blick in den eigenen Aufschrieb und… zack… weiß man wieder, warum man in dieser Inkarnation gelandet ist und man hat wieder jede Menge Stoff, den man wegräuchern, selbst oder therapeutisch oder im Gespräch mit wem auch immer, bearbeiten kann. Oder: Es eliminiert melancholisch-trübe Anwandlungen in Nanosekunden-Geschwindigkeit.

Also, zurück zum Wilms’schen Aufmerker, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Deswegen zum Nachdenken gebracht, weil ich ja ein authentisches Sein und Authentizität echt wichtig finde. Aber was sagt Ralph: „Lieber ein unauthentisch freundlicher Mensch, als ein authentisch unfreundlicher!“ Uppsss. Da hab ich mal kurz gestaunt. Gegrübelt. Im Geist gewälzt. Mit dem Ergebnis: Absolut, kann ich unterschreiben, finde ich richtig gut. 

Weil? Ja, tatsächlich, ich möchte nicht mehr jede unreflektierte Gefühlsregung meiner Mitmenschen abbekommen. Darf ihnen gerne eine oder auch Myriaden von Läusen über die Leber gelaufen sein. Darf ihnen gerne was weiß ich was quer gekommen sein. Dürfen sie gerne verhocken in ihren (weiblichen wie auch männlichen) Wechseljahren. Dürfen sie gerne sich jeden unglücklich machenden Schuh anziehen. ABER: Ohne mich. Es interessiert mich NICHT. Mein heiliger Wunsch: Mögen sie es für sich verwalten, bewahren, verstauen. Und mich möglichst nicht damit belästigen. 

Damit meine ich übrigens nicht, man solle sich „verstellen“. Ich möchte eher das Augenmerk legen auf so furchtbar altbackene und voll aus der Mode gekommenen Tugenden wie Contenance, Gebaren, Allüren, Habitus, Haltung, etc.

Achtung, das klingt jetzt sehr pauschal. Im nächsten Umfeld, den Liebsten, den FreundInnen, sollten wir schon Ausnahmen machen und uns als Resonanzfläche zur Verfügung stellen. Über diesen intimen Grenzzaun hinweg möge dann jeder Mensch selbst entscheiden, was er seinem erweiterten Umfeld zumutet. Denn ich möchte einfach: Freundliche Menschen, lächelnde Gesichter, leuchtende Augen, samtene Stimmen, wohlige Worte! Und das nehme ich gerne auch voll unauthentisch von meinem Gegenüber. Ich bin sogar überzeugt: Das würde die Welt verändern!!!

Meine heutige Inspiration:
– Zieh dich für 10-15 Minuten zurück
– Räuchere Harmonie & Liebe
– Frage dich, wo du dich wem und wie zumutest in einer Art, der du einen freundlicheren, wohlwollenderen, gütigeren Anstrich geben könntest?
– Wer könnte das dir gegenüber auch tun? Wo würdest du dir das wünschen?
– Fülle dein Aufmerker-Notizbuch damit und spüre nach, wo du was verändern möchtest, wo und wie du das angehen möchtest.

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