„Was wagst du auf die Gefahr hin, dich unbeliebt zu machen?“ Ein Knallersatz, der im Zuge eines wichtigen Projektes, das etwas ins Stocken geraten war, für Gesprächsstoff gesorgt hat. Welche frischen, neuen, wesentliche Pfade wagen wir zu beschreiten, selbst wenn das unsere Beliebtheit gefährdet? Ja, das muss man sich echt mal geben!

Interessant und mit einer erstaunlichen Gleichzeitigkeit hat Susann von Wolff im aktuellen Februar -Astrozoom die Frage gestellt, die genau in diesen Kontext passt: „Wer bin ich, wenn mir niemand Liebe schenkt?“ Oder anders ausgedrückt: „Wie definiere ich mich, wenn ich ohne fremde Zuneigung auskommen muss?“  
Puhhh… da kann man schon ins Schwitzen kommen während dem Nachdenken über die Antwort. Susanns Antwort findest du im Astronavi für Februar, das du hier buchen kannst. 

Beide Fragen sind eng verbunden mit den Aspekten innere Stabilität, Eigenliebe, sich bekennen zu Werten und Überzeugungen, die nicht mainstreamfähig sind und nicht der aktuellen gesellschaftlichen Norm entsprechen. Da kommen sofort unterschiedliche Ängste hoch: existenziell, emotional, etc.  Wer mag mich dann noch, wer kauft dann noch bei mir, mache ich dann noch genügend Umsatz, was sagt mein Chef, die KollegInnen, meine Familie, etc.?

Also, bitte nicht falsch verstehen. Das ist jetzt kein Aufruf zum kollektiven sich Unbeliebt machen!

Die Inspiration geht vielmehr in folgende Richtung:

– Wo wage ich es, aus der Reihe zu tanzen mit meiner Meinung, meinen Botschaften, meinen Anliegen?
– Was befürchte ich? Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte?
– Wie kann ich zu meinen Prinzipien stehen, auch wenn sie abweichen von dem, was „alle denken“ und von mir erwartet wird?
– Wie kann ich meine Ansichten konstruktiv rüberbringen?

Vielleicht ist die letzte sogar die entscheidenste aller Fragen. Viele Menschen sind psychisch oder nervlich aufgerieben angesichts zunehmender Instabilitäten im Umfeld. Schnell „platzt der Kragen“, „geht die Hutschnur“ hoch, reißt der Geduldsfaden. Das jedoch hat nichts mit dem zu tun, was auf uns einprasselt. Denn die Reaktion haben wir immer selbst in der Hand. Es ist nur einfacher, anderen die Verantwortung zu geben für alles, was uns reizt und dünnhäutig macht. Selbstfürsorge erscheint uns abgedroschen, ist aber ein wahres Zaubermittel. Die Augen schließen, in die innere Welt abtauchen, sich immer und immer wieder auf die Spur der eigenen seelischen Bedürfnisse machen…  

… und dabei räuchern – das entspannt enorm auf körperlicher, seelischer, geistig-mentaler Ebene. Du nimmst DICH selbst bewusster wahr und es öffnen sich unmittelbar neue Sichtweise auf dich selbst und dein Umfeld! Lass dich dafür besonders vom Rosenweihrauch inspirieren.

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